Standby
Ich arbeite derzeit an neuen Inhalten, daher passiert hier derzeit nicht so viel… – wird sich aber auch wieder ändern!
Ich arbeite derzeit an neuen Inhalten, daher passiert hier derzeit nicht so viel… – wird sich aber auch wieder ändern!
Haha, ich bin heute zufällig auf einen Online-Shop für T-Shirts gestossen, die “Interactive Shirts” verkaufen: Shirts, die irgendeine – ähem – “nützliche” Funktion innehaben, außer dass sie einen noch wundervoll kleiden. Neben dem Modell mit eingebauter E-Gitarre fand ich das BeerBot
Bottle Opening Shirt am beeindruckendsten!
Wer also das dringende Bedürfnis hat, mir einfach mal so etwas schenken zu müssen: bitte sehr!
Das MIT Media Lab hat ein alternatives Steuermedium für den Computer entwickelt. Nein, das stimmt nicht. Eigentlich haben sie es weggelassen – die Mouse. Die Entwickler behaupten allerdings, die Mouse sei gar nicht weg – sie sei nur unsichtbar; das haben sie auch sehr schön in dem unten angehängten Video demonstriert
Die Handhabung ist denkbar einfach, nämlich genauso wie mit sichtbarer Mouse. Die Bewegungen werden mit einem Infrarotlaser und einer Infrarotkamera mit einem Materialwert von etwa 20 US-Dollar erfasst und am Rechner entsprechend dargestellt – im Video noch mit leichter Verzögerung, die soll allerdings später entfallen.
Details über das Projekt kann man hier nachlesen.
Bei meinen Reisen durch das Internet stosse ich immer wieder auf kuriose Dinge oder Wissensschnipsel, die ich (aus was für Gründen auch immer) für interessant halte. Manchmal ergibt sich daraus dann ein Artikel in diesem Blog, meistens jedoch erfreue ich mich kurze Zeit daran und vergesse es dann wieder.
Weil das allerdings manchmal schade ist, werde ich einige von diesen vollkommen nutzlosen nur in sehr spezifischen Situationen hilfreichen Informationen hier niederschreiben. Dazu habe ich extra die Kategorie “Randgruppenwissen” erstellt – solltet ihr also irgendwann zu dem Schluss kommen, dass die Inhalte so eingruppierter Artikel noch weniger lesenswert sind als die übrigen: übergeht sie, ich bin dann auch nicht sauer
Also dann: bei der Lektüre eines Beitrags zur Bundespräsidentenwahl stieß ich zum ersten mal auf den Begriff “Godwins Gesetz”: der niedersächsische Landesvorsitzende der Linkspartei Dieter Dehm hatte live im Fernsehen die beiden Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten mit Hitler und Stalin verglichen. Godwins Gesetz besagt, dass „mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion (…) sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an(nähert).“
Wenn ich mal so überlege stelle ich fest, dass diese Annahme ziemlich oft zutrifft – und längst nicht nur in Online-Diskussionen, wie man oben sehen kann.
Forscher der Hebrew University in Jerusalem haben einen Algorithmus entwickelt, der sarkastische Kommentare aus z.B. Kundenbewertungen herausfiltern kann. Aus Sicht von Unternehmen wie Amazon nämlich sollten nur ernsthafte Bewertungen erhalten bleiben oder aber zumindest ganz oben im Ranking stehen – worüber man sich jetzt ja trefflich streiten könnte, auch eine sarkastische Bewertung eines Produkts kann ja durchaus hilfreiche Hinweise auf die Qualität geben.
Eine ausführlichere Beschreibung der Funktionsweise findet man hier. Einfacher, wie
ich finde, wäre eine Kennzeichnungspflicht gewesen, wie sie ja gerade hierzulande sehr beliebt ist – und interessanter ist es meist auch. Habe neulich einen geeigneten Satz auf einem T-Shirt gesehen und möchte ihn euch nicht vorenthalten:
Ich träume mal ein bisschen weiter: dieser Algorithmus in einem portablen Gerät könnte all jenen dümmlichen Zeitgenossen helfen, denen sich jeglicher ihnen entgegengebrachter Sarkasmus vollständig verschliesst – jeder von euch kennt sicherlich den einen oder anderen…
Ach ja: wie man an dem Bild oben sehen kann, waren die israelischen Forscher natürlich nicht die ersten, die so etwas entwickelt haben; Professor Frink war mal wieder schneller.
Die israelische Firma Soluto hat vor wenigen Wochen eine gleichnamige Software herausgebracht, die den Systemstart einer Diagnose unterzieht und in Zeitbalken darstellt, welche System- und Programmteile wieviel Zeit beanspruchen. Das Gesamtergebnis dieser Anzeige ist also die gesamte Dauer des Systemstarts.
Schön daran ist, dass man danach festlegen kann welche dieser Komponenten tatsächlich während des Bootens ausgeführt werden sollen und welche eventuell auch erst nach dem eigentlichen Startvorgang geladen werden können – man beschleunigt letztlich wieder den Bootvorgang. Zu vielen dargestellten Prozessen gibt es ausführliche Erklärungen über Funktion und Herkunft des Programmteils. Die Hersteller nennen ihre Produkte nicht ganz unzutreffend “Antifrustrations-Software”. Insgesamt schon gut gelungen, wenn man davon absieht dass die Seite momentan aufgrund Überlastung kaum erreichbar ist…
Jetzt haben sie noch mal nachgelegt und eine Software angekündigt, die PCs ständig auf “Konflikte zwischen Computer-Hardware, Anwendungsprogrammen und Betriebssystem” abklopfen soll – inklusive Lösungsempfehlungen (z.B. also einen Hinweis geben, welche der gerade installierten Anwendungen in diesen Versionen inkompatibel zueinander sind, oder dass der geplante Virenscan aufgrund der zu erwartenden Prozessorlast besser Abends laufen sollte). Wie das funktionieren soll ist hier ausführlicher beschrieben. Sollte die Software den vollmundigen Ankündigungen des Herstellers auch nur annähernd entsprechen, ist sie sicherlich einen ausführlicheren Blick Wert.
… ist nicht nur ein toller Film, sondern beschreibt auch eine nützliche architektonische Errungenschaft an der ich mich sowohl in unserer Küche als auch im Wohnzimmer erfreuen kann.
Dort steht man dann – häufig nach Feierabend – mit einer Tasse Kaffee und blickt versonnen auf den genannten Hof, auf
dem besten Wege zur wohlverdienten Entspannung. Gelegentlich jedoch stellt sich diese allerdings nicht so schnell ein wie gewünscht, weil man ungefragt Sachen zu sehen bekommt, die auf der persönlichen Liste mit Dingen die man unbedingt noch mal sehen müsste nicht mal auf den unteren Rängen auftauchen. Will euch jetzt natürlich nicht die Überraschung verderben, klickt daher doch zur Vollansicht einfach mal auf das Bild rechts.
Schön, oder? Ach, reicht euch nicht?! Dann habt ihr Glück: auf diesem Hof frönen noch mehr Personen dem Hobby der Arschparade – siehe links.
Ich zog kurz in Erwägung, schwarze Balken einzusetzen, um mir nicht den letzten Leser zu vergraulen, nahm dann aber entschlossen davon Abstand. Warum soll ich alleine leiden?
Immerhin, es könnte noch schlimmer sein. Bei all meinen unbedachten Blicken in die Täler der Trostlosigkeit konnte ich noch keinen einzigen String entdecken. Puh!
Wolltet ihr schon immer mal wissen, warum euer Windows-Rechner mit der Zeit immer länger braucht, bis er fertig gebootet hat und das Betriebssystem endlich bereit steht? Ein Grund dafür kann die steigende Zahl der Anwendungen und Dienste sein, die sich mit der Zeit – manchmal nach Einwilligung des Anwenders, oft aber auch “einfach so” – im Systemstart verewigt haben.
Neben den einfach zu findenden Stellen (z.B. “Autostart”-Ordner, “Run”-Zweige in der Registry) gibt es aber noch zahlreiche, zum Teil sehr verborgene Stellen, an denen man Startbefehle platzieren kann. Microsoft hat sein freies Systemwerkzeug “Autoruns” jetzt in der Version 10 veröffnetlicht – mit dessen Hilfe erhält man schnell einen umfassenden Einblick in die Vorgänge seines Systems. Und zwar bis auf Ebene von Codecs und Treibern; das Beste daran ist, dass man hier mit einfachen Auswahlboxen beliebig an- und ausschalten kann, was man noch im Autostart behalten will.
Habe es probiert, war erst erschüttert über meinen vermeintlich “aufgeräumten” Rechner und dann ziemlich begeistert vom Tool. Aber wie immer gilt: wenn man nicht so genau weiß, welche Komponente man da zu deaktivieren im Begriff steht lieber die Finger weglassen…